1. Bundesliga – Runde 9 vs. Judo Union Pinzgau

In der 9. und letzten Runde des Grunddurchganges kam es zum direkten Duell zwischen Askö Reichraming und der Judo Union Pinzgau um den Verbleib in der höchsten Judoliga. Ohne Legionäre und Daniel Leutgeb (Vorbereitung für U21 WM) ging die Reise ins Raurisertal zum aktuellen „noch“ Tabellenletzten. Mit voller Besetzung wäre ein Sieg gegen Pinzgau durchaus möglich gewesen.

Was nämlich drinnen ist mit zwei Legionären bewies man in der vorletzten Runde zu Hause gegen Sanjindo. Vor Heimpublikum zeigte man mit einem Sieg eindrucksvoll, was möglich wäre in der Bundesliga. Genau da sind wir am Punkt. WÄRE!!! Dem vergleichsweisen kleinen Verein, fehlen leider die finanziellen Mitteln, um in der höchsten österreichischen Judoliga dauerhaft zu bestehen. Stärkere Legionäre, die für Punkte garantieren, kosten mehr Geld. Sponsoren für die Finanzierung fehlen. Weiters können, aus den eigenen Reihen, Ausfälle nicht so einfach kompensiert werden. So entschied sich der Verein für den Gang in die 2. Bundesliga und nahm damit die hohe Niederlage in Rauris in Kauf.

Zur Partie selbst, wo es ja auch ein Ergebnis gab, das mit 13:1 für Pinzgau für uns zur Bedeutungslosigkeit wurde. Den Ehrenpunkt für die Reichraming machte ein starker Michael Starzer -81kg. Wir sind auf jeden Fall sehr stolz auf unsere Jungs, die es geschafft haben, in der 1. Bundesliga mitzumischen. Welcher ´Dorfclub` kann von solchen Erfolgsgeschichten berichten. So hatten wir die Möglichkeit, gegen große nationale und internationale Judogrößen zu kämpfen. Die Mannschaft wird gestärkt mit diesen Erfahrungen in der 2. Bundesliga wieder voll angreifen.

Der Judoverein Reichraming hofft ab dem Frühjahr 2020 (wieder in Ternberg) auf die großartige Unterstützung der zahlreichen Fans.